RCDS Göttingen
Herzlich Willkommen auf den Seiten des RCDS Göttingen!
Wir wollen Euch hier über unsere Arbeit und unsere Standpunkte informieren.
Für Fragen stehen wir Euch auch per Email (vorstand (at) rcds-goettingen.de) zur Verfügung.
Unsere Gruppenabende finden während des Semesters jeden Dienstag im Haus der Union (Reinhäuser Landstraße Nr. 5) statt.
Derzeit fällt das regelmäßige Treffen auf Grund der vorlesungsfreien Zeit aus.
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Euer RCDS Göttingen
RCDS Göttingen unterstützt Bau des Lern- und StudienzentrumsVon studentischen Vertretern vorgeschlagen und im Senat bestätigt, soll bis zum Wintersemester 11/12 ein neues Lernzentrum errichtet werden. Durch den Neubau sollen 700 Lern- und Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Göttingen unterstützt den Bau und die Finanzierung des Gebäudes. Zugleich fordert der RCDS Göttingen die Umsetzung eines ähnlichen Konzeptes am Nordbereich der Universität. Lerngebäude behebt Mangel an Gruppenarbeitsplätzen Bislang bietet die Universität Göttingen Ihren Studenten kein angemessenes Angebot an modernen und zugleich ruhigen Lernarbeitsplätzen. Insbesondere für Gruppenarbeit findet sich kein ausreichendes Angebot. Die Flächen im Verfügungsgebäude können diese Funktion nicht erfüllen, da die großen Räumlichkeiten keine Gruppenarbeit ermöglichen, ohne dass andere Studenten gestört würden. Zugleich zeigt sich, dass der Bedarf an Arbeitsplätzen enorm ist. Beispielhaft sei hierzu auf die Lernboxen in der SUB verwiesen, welche nur mittels langer Wartezeiten gemietet werden können. Wer das geplante Gebäude mit Legebatterie-Vergleichen ablehnt, verkennt somit die Realität der Göttinger Studenten und hat zudem das Konzept des Komplexes nicht verstanden, denn dieser soll ja gerade kooperatives Lernen in Kleingruppen unterstützen und den generellen Mangel an Gruppenarbeitsplätzen ausgleichen. Finanzierung vertretbar Die geplanten Kosten des Lernzentrums belaufen sich auf insgesamt acht Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt durch die Universität. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wird die Göttinger Studierendenschaft diesen Betrag aus den allgemeinen Studienbeiträgen abbezahlen. Bei 25000 Studenten belaufen sich die Kosten pro Semester und Student somit auf 16€ zuzüglich 8€ pro Semester und Student für den Unterhalt des Gebäudes. Unbestreitbar wird durch die Schaffung des Lern- und Studienzentrums die Qualität des Studienumfeldes verbessert. Durch die Erweiterung der didaktisch wertvollen Gruppenarbeitsplätze wird so auch die Qualität des Studiums an der Georg-August-Universität gesteigert. Der RCDS Göttingen hält aus diesen Gründen den Einsatz von Studiengebühren für gerechtfertigt. Bei dem Lern- und Studienzentrum handelt es sich um keine essentielle Ausstattung ohne welche die Lehre an der Universität nicht möglich wäre. Der Ruf nach dem Land als Financier ist somit zwar bequem aber falsch. Um das Konzept der freizugänglichen Arbeitsplätze nicht zu gefährden wird sich der RCDS Göttingen zugleich dafür einsetzen, dass das Lernzentrum nicht für reguläre Seminare und Lehrveranstaltungen missbraucht werden wird. RCDS Göttingen fordert Lernzentrum für den Nordcampus Während der Mangel an (Gruppen)Arbeitsplätzen am Zentralcampus durch die Schaffung des Lernzentrums behoben werden wird, bestehen weiterhin ähnliche Probleme am Nordcampus. Der RCDS Göttingen fordert daher den Bau eines ähnlichen Gebäudes auf dem Gelände des Nordcampus. Denkbar wäre hier eine Kooperation mit dem Studentenwerk. Der Ausbau des Nordcampus bringt die Nordmensa bereits jetzt an ihre Kapazitätsgrenze. Der Zuzug weiterer Institute und Fakultäten wird dieses Problem noch verschärfen. Möglich wäre es in diesem Zusammenhang eine Lösung beider Probleme in einem Gebäudekomplex anzustreben. Sollte sich hierdurch die Situation am Nordcampus entspannen und zugleich die Qualität des Studierens erhöht werden, stünde der RCDS Göttingen einem ähnlichen Finanzierungskonzept positiv gegenüber. Aktualisiert (Montag, 26. Juli 2010 um 15:43 Uhr) Bericht zur fünften StuPa- SitzungDamit Ihr über unsere Sicht auf die Geschehnisse im Studierendenparlament informiert seid, könnt Ihr nun unseren Bericht zur 5. Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) in dieser Legislatur-Periode lesen. Anträge der Opposition Auf der Tagesordnung standen zunächst zwei Anträge der Jusos, einer zum Ausstieg aus dem CHE-Ranking und ein Antrag zur Solidarisierung mit den „definitiv unschuldigen Bewohnern*innen“ der Roten Straße. Der CHE-Ranking- Antrag enthält die Forderung aus eben jenem Ranking auszutreten, da dieses „qualitätsvernichtend“ und „unwissenschaftlich“ sei und lediglich „ökonomische Interessen eines neoliberalen Think-Tanks“ verfolge. Abgesehen davon, dass der RCDS diesen Behauptungen inhaltlich ablehnend gegenübersteht, haben die Jusos nicht einmal den Versuch unternommen, ihre Kritik zu untermauern. Weder schriftlich noch mündlich wurde mehr dazu ausgeführt, als dass dieses Ranking Quatsch sei und auch schon ganz viele andere Hochschulen ausgetreten seien. Leider reicht uns das als Begründung absolut nicht, so dass wir uns gezwungen sahen, den Antrag abzulehnen. Ähnlich sah es mit dem Solidarisierungsantrag zur Roten Straße aus. Gefordert wurde, dass sich das StuPa mit den „definitiv unschuldigen Bewohner*innen“ solidarisiert. Natürlich kann man durchaus vertreten, dass sich das StuPa mit der Sache beschäftigen soll, schließlich handelt es sich auch um Studenten, die von der polizeilichen Hausdurchsuchung in der Roten Straße betroffen waren. Allerdings ist es in keinem Falle die Aufgabe des StuPa, sondern die der Justiz, über die Schuld oder Unschuld im konkreten Falle. Abgesehen davon ist die Solidarisierung mit Bewohnern einer Straße, die wie keine andere in Niedersachsen für linken Extremismus und linke Gewalt steht, ohne die genauen Umstände zu kennen, natürlich völlig undenkbar. Allein die Perspektive, dass eine der Personen verurteilt werden könnte, zeigt wie unsinnig der Antrag ist. Und klar ist auch ohne den Antrag: Bis zur rechtskräftigen Verurteilung ist jeder Mensch unschuldig. Unabhängige Anträge Im Anschluss stand ein „Offener Brief“ der Studierenden der Psychologie Göttingen auf der Tagesordnung, mit dem das StuPa gebeten wurde, sich für die Schaffung von ausreichend Master-Studienplätzen ausspricht. Begründet wird der Antrag hauptsächlich damit, dass es für Studenten mit BA keine Berufsaussichten gebe und die psychotherapeutische Versorgungslage in Deutschland dramatisch sei. Das ließe sich nur durch eine höhere Qualität des deutschen Gesundheitssystems ändern, wofür Masterabsolventen benötigt würden. Der Brief enthielt eine ausführliche Begründung und zahlreiche Quellenangaben. Wir haben positiv aufgenommen, dass der Antrag keine allgemeine Systemkritik und phrasenhafte oberflächliche Begründungen enthielt, obwohl er unter Mithilfe der Jusos verfasst wurde. Erstmals in diesem Semester wurde ein Antrag einstimmig angenommen. Anträge des RCDS Auch wir haben zwei Anträge eingebracht, von denen wir einen auf die nächste Sitzung vertagt haben, nämlich einen Antrag zu Erweiterung des Lehrangebots im Bereich der Unternehmensgründung. Unser zweiter Antrag zur Senkung der Zinsobergrenze für Studienbeitragsdarlehen wurde nach einem Änderungsantrag von der Juso-HSG bei einer Enthaltung angenommen. Wir begrüßen sehr, dass wir hier einen guten Kompromiss finden konnten!
Alles in allem war diese Sitzung zwar lang, aber produktiv. Wir hoffen sehr, dass wir auch die nächsten Berichte mit einem positiven Fazit abschließen dürfen! Aktualisiert (Dienstag, 27. Juli 2010 um 12:39 Uhr) RCDS EinsteigerabendLiebe Interessenten, am
29. Juni 2010 findet im Asta-Gebäude (1.Etage) unser nächster Einsteigerabend statt. RCDS... …informativ Aktualisiert (Dienstag, 22. Juni 2010 um 10:39 Uhr) „Leben, Lernen, Kämpfen“- Alles für die Bildung?Am Mittwoch den 9.06.10 wird in Göttingen der Bildungsstreik fortgesetzt. Bereits in der Vorbereitung und den Ankündigungen wird deutlich, dass die Veranstalter wieder auf Gewalt und revolutionäre Ansprüche setzen. Wieder wird der wichtige, dringende Reformbedarf im Bolognaprozess missbraucht um gegen Kapitalismus, Globalisierung und was sonst noch Unbehagen verursacht zu kämpfen. Der RCDS Göttingen wird sich auch in diesem Jahr nicht an den Protesten beteiligen, auch wenn der Reformbedarf nicht verkannt wird. Mit bunten Plakaten wird uniweit darauf aufmerksam gemacht, dass sich alle Studenten ab morgen wieder (laut)stark für ihre Zukunft einsetzen sollen. Besonders skurril wird es aber erst, wenn die Plakate genauer in Augenschein genommen werden. Gerne in den Farben rot und schwarz gehalten und mit Antifa- Symbolen gespickt, bestärken die Plakate unseren bisherigen Eindruck vom Bildungsstreik und unsere Kritik an dessen Ablauf. Beispielsweise mobilisiert die Göttinger Jugend Antifa unter dem Motto „Leben, Lernen und Kämpfen“. Das dazugehörige Plakat zeigt eine aufgebrachte Menschengruppe, die vermummt versucht ihre Meinung mit rüden Gesten an den Mann zu bringen. Eigentlich hat das mit Bildung nicht viel zu tun, riefe nicht der dazugehörige Text auf der Homepage zum Bildungsstreik auf. Ähnlich erstaunlich ist ein Plakat, das einen Vermummten zeigt, der meint seine Forderungen durchsetzen zu können, in dem er mit einem Buch schmeißt. Zusätzlich trägt das Redaktionsteam des „Göttinger Bildungsstreiks“ den klingenden Namen „Brandsätze“. Die eigentlichen Themen der Aktion scheinen fast nur ein Vorwand zu sein, um gewalttätig gegen bestehende Strukturen vorgehen zu können. Der RCDS wendet sich entschieden gegen ein solches Vorgehen und plädiert dafür, sich gewaltfrei für eine bessere Bildung einzusetzen. Gewalt ist auch hier keine Lösung und die Studentenschaft sollte linksextremen Gruppen keinen Nährboden für ihre Aktionen bieten. Wir können nur hoffen, dass es trotz der Aufrufe einigermaßen friedlich bleibt und weder zu kontraproduktiven Besetzungen noch zu Zerstörung von Eigentum kommen wird. Der RCDS wird sich weiterhin friedlich, sachorientiert und erfolgreich für studentische Interessen einsetzen. Hierzu wird die Zusammenarbeit mit den verantwortlichen politischen Instanzen, nicht das Verhindern von Bildung und der Einsatz von Gewalt, wie es der Bildungsstreik fordert, genutzt.
Verweisen möchten wir ausdrücklich auf eine Aktion unseres Bundesverbandes als Kampagne gegen den „Bildungsstreik“ in dieser Form: Konstruktive Kritik ist besser als lärmender Motz und Trotz und Protest allein! Aktualisiert (Montag, 26. Juli 2010 um 15:50 Uhr) Skripten wieder im JuridicumGöttingen: Nach heftiger Kritik hat das Dekanat der Juristischen Fakultät die Wiederaufnahme der Skripten kommerzieller Repetitorien (RCDS berichtete) in das Juridicum beschlossen. |


